20.05.2025

Willkommen im Wohlfühlklima

Mit einer Klimaanlage tun Sie etwas für Ihre Gesundheit 

"Von der Klimaanlage werde ich immer krank." Dieser Satz ist in Büros und Haushalten weit verbreitet. Moderne Klimaanlagen machen bei korrekter Planung, Einstellung und Wartung nicht krank, im Gegenteil. Sie filtern Schadstoffe, regulieren die Luftfeuchtigkeit und sorgen für ein deutlich angenehmeres und gesünderes Raumklima. Die negativen Erfahrungen der Vergangenheit stammen aus einer Zeit, in der Anlagen ohne ausreichende Filtertechnologie und oft mangelhafter Wartung betrieben wurden.

Wohnzimmer mit rotem Design Klimagerät

Ein Mythos mit realen Ursprüngen 

Dass eine Klimaanlage krank macht, ist ein Mythos, der weit verbreitet ist. Und er ist nicht vollständig aus der Luft gegriffen: Tatsächlich gibt es dokumentierte Fälle, in denen schlecht gewartete Klimaanlagen zur Verbreitung von Krankheitserregern beigetragen haben. Der bekannteste Fall ist die Legionärskrankheit, eine schwere Lungenentzündung, die durch Legionellen-Bakterien ausgelöst wird und in bestimmten Typen von Klimaanlagen mit Wasserkreislauf entstehen kann.

Zahnarztpraxis mit weissem Split Klimagerät
Arbeiten ohne schwitzen

Keine Gefahr

Moderne Split-Klimaanlagen, wie sie heute standardmässig in Wohnungen, Büros, Praxen, Kliniken, Läden, Einkaufszentren, Hotels, Technikräumen, Rechenzentren, in industriellen und öffentlichen Gebäuden eingesetzt werden, arbeiten jedoch nach einem grundlegend anderen Prinzip. Sie haben keinen Wasserkreislauf, in dem sich Legionellen vermehren können. Mit den richtigen Filtern, der korrekten Positionierung und einer regelmässigen Wartung sind sie keine Gesundheitsgefahr, sondern eine gesundheitliche Bereicherung.

Wie funktioniert eine moderne Klimaanlage?

Eine moderne Split-Klimaanlage besteht aus zwei Hauptkomponenten: Einem Innengerät (Evaporator) und einem Aussengerät (Kondensator). Sie sind durch Kältemittelleitungen verbunden und tauschen keine Luft mit der Aussenumgebung aus.
Das Innengerät saugt die Raumluft an, führt sie über den kalten Verdampfer (bei Kühlbetrieb) oder warmen Wärmetauscher (bei Heizbetrieb) und bläst sie wieder in den Raum. Die Luft wird dabei durch einen oder mehrere Filter geführt.
Eine Multisplit-Klimaanlage funktioniert nach demselben Prinzip wie ein Singlesplit-System. An ein Aussengerät werden mehrere Innengeräte angeschlossen, daher Multisplit. Jedes der Innengeräte kann individuell eingestellt werden, sodass die Temperatur oder der Luftausstoss angenehm ist.

Zeichnung Vergleich eines Multisplitklimageräts und eines Singlesplitklimageräts
Sinlge-Split/Multisplit
Plasma Filtertechnik eines Klimagerätes dargestellt
Plasma Filtertechnik

Allergiker können aufatmen

Wichtig zu verstehen: Eine Klimaanlage ist keine Lüftungsanlage. Sie tauscht keine Frischluft von aussen ein, sondern kühlt und filtert die vorhandene Raumluft. Für die Frischluftzufuhr ist weiterhin das Lüften verantwortlich.
Dank des effizienten Filters der Klimaanlage wird die Pollen- und Feinstaubbelastung in Innenräumen merklich reduziert.

Welche Filter werden eingesetzt? 

Grobfilter
Jede Klimaanlage verfügt über einen Grobfilter, der grössere Partikel wie Staub, Fussel und Haare abscheidet. Dieser Filter muss regelmässig gereinigt werden (je nach Nutzungsintensität alle 2 bis 4 Wochen).

Feinstaub- und Pollenfilter
Hochwertige Klimaanlagen sind mit Feinstaubfiltern ausgestattet, die auch kleine Partikel wie Pollen, Hausstaub und Feinstaubpartikel effizient abscheiden. Das ist besonders für Allergiker ein erheblicher Vorteil: Eine Klimaanlage kann die Pollenbelastung im Raum deutlich reduzieren.

Antibakterielle und antifungale Filter
Spezielle Filtermaterialien oder Beschichtungen hemmen die Vermehrung von Bakterien und Pilzsporen auf der Filteroberfläche und im Luftstrom. Einige Modelle verwenden UV-Licht zur Desinfektion, andere setzen auf Photokatalyse oder Ionisatoren.

Aktivkohlefilter
Aktivkohlefilter binden gasförmige Schadstoffe, Gerüche und flüchtige organische Verbindungen (VOC). Sie verbessern die Luftqualität in Räumen mit hoher Geruchsbelastung, beispielsweise in Büros, Restaurants oder Werkstätten. 

Es gibt drei Bedingungen für ein gesundes Raumklima:

-Richtige Positionierung
-Sinnvolle Temperatureinstellung
-Regelmässige Wartung

Richtige Positionierung

Die Klimaanlage sollte so positioniert werden, dass der Luftstrom nicht direkt auf dauerhaft benutzte Aufenthaltsbereiche trifft. Direkter Kaltluftstrahl auf den Nacken oder Rücken kann zu Muskelverspannungen, Zugluftempfindlichkeit und Erkältungen führen, unabhängig davon, ob die Luft bakteriologisch einwandfrei ist.

Empfehlenswert ist ein Luftstrom, der sich gleichmässig im Raum verteilt, idealerweise in Richtung Decke oder Wand, ohne Personen direkt anzuströmen.
Moderne Klimaanlagen verfügen über schwenkbare Lamellen, mit denen die Luftrichtung präzise eingestellt werden kann.

Büro mit schwarzem Designklimagerät
Präzise Luftrichtung 
Temperaturanzeige Klimagerät
Optimale temperatur

Sinnvolle Temperatureinstellung

Ein häufiger Fehler ist die zu starke Absenkung der Raumtemperatur. Ein grösserer Unterschied zwischen Innen- und Aussentemperatur belastet den Körper und kann zu Erkältungsähnlichen Symptomen führen, wenn man häufig zwischen heiss und kalt wechselt.

Empfohlen wird eine Raumtemperatur, die 2 bis 4 Grad Celsius unter der Aussentemperatur liegt. Bei 32 Grad draussen sind 28 bis 30 Grad drinnen angenehm und gesund. Temperaturen unter 22 bis 23 Grad in klimatisierten Räumen sind in aller Regel unnötig und können als zu kalt empfunden werden.

Regelmässige Wartung

Die Wartung ist die wichtigste Voraussetzung für einen gesunden Betrieb der Klimaanlage:

  • Filterkontrolle und -reinigung alle 4 bis 8 Wochen, je nach Nutzungsintensität.
  • Jährliche Inspektion durch einen Fachbetrieb: Überprüfung der Verdampferschale (Kondensatwanne), Reinigung des Wärmetauschers, Kontrolle der Kältemittelfüllung.
  • Austausch von Filtermatten nach Herstellerangaben.

Vernachlässigte Filterwartung führt zu verminderter Filterleistung, erhöhtem Energieverbrauch und kann tatsächlich zur Keimverbreitung beitragen. Eine regelmässige Wartung ist daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit.

Betriebssicherheit 

Klimaanlage und Luftfeuchtigkeit 

Eine häufig unterschätzte Eigenschaft der Klimaanlage ist ihre Wirkung auf die Luftfeuchtigkeit. Im Kühlbetrieb kondensiert Feuchtigkeit am kalten Verdampfer und wird als Kondenswasser abgeführt. Das senkt die Luftfeuchtigkeit im Raum, was in feuchtheissen Sommerperioden angenehm und sogar gesundheitlich vorteilhaft ist.

Wohnzimmer mit weissem Wand Klimagerät
Angenehmes Klima

Übermässige Luftfeuchtigkeit begünstigt Schimmelbildung, Hausstaubmilben und das Wohlbefinden von Bakterien. Eine moderate Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent ist für den Menschen optimal. Klimaanlagen helfen dabei, diesen Bereich einzuhalten.

In sehr trockenen Umgebungen oder während der Heizperiode, wenn die Klimaanlage im Heizbetrieb läuft, sollte man täglich stosslüften, um die Luftfeuchtigkeit nicht zu weit absinken zu lassen.

Fazit: Eine Klimaanlage nicht nur fürs Wohlbefinden, sondern auch für Ihre Gesundheit

Eine moderne Klimaanlage ist bei richtiger Planung, Einstellung und Wartung kein Gesundheitsrisiko. Im Gegenteil: Sie kann die Luftqualität im Raum verbessern, Pollen und Staub filtern, die Luftfeuchtigkeit regulieren und für ein angenehmes, produktives Raumklima sorgen. Der Mythos "Klimaanlage macht krank" basiert auf Erfahrungen mit veralteten Systemen und mangelnder Wartung, die auf moderne, fachgerecht installierte Anlagen nicht zutreffen.

Wohnzimmer mit einem Truhenklimagerät an der Wand
Truhengerät 
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Die f. zaugg ag plant Ihre Klimaanlage so, dass die Geräteplatzierung, Einstellung und das Wartungskonzept von Anfang an optimiert sind. Wir bieten zudem Service- und Wartungsverträge an, die den langfristig gesunden und effizienten Betrieb Ihrer Anlage sicherstellen.